Mit 12 Jahren unterreichtete er Mitschüler in Griechisch und Französisch.
1779 bestand er den Doktortitel, er arbeitete aber nur kurze Zeit als Arzt, da er sah, dass er die Menschen so nicht wirklich heilen konnte. Um Geld zu verdienen übersetzte er medizinische Bücher. Durch seine kritikreichen Meinungsäusserungen machte er sich nicht gerade beliebt. So kam es, das er öfters seinen Wohnort wechseln musste.
1782 heiratete er Henriette Küchler mit der er 11 Kinder hatte.
1790 übersetzte er eine Abhandlung über die Chinarinde. Er wollte mehr darüber wissen und nahm Chinarinde über einige Tage ein, obwohl er gesund war. Dabei machte er die Beobachtung, dass er Symptome entwickelte, die denen des Wechselfiebers glichen. Er setzte die Substanz ab, und wurde von allen Beschwerden innert kurzer Zeit befreit. Um sicher zu gehen, nahm er nochmals Chinarinde ein, und bekam wieder die gleichen Beschwerden. Daraus gewann er die Erkenntnis, das "ähnliches mit ähnlichem" zu heilen ist. Mit andern Ärzten zusammen prüfte er 6 Jahre lang verschiedene Mittel. Die Symptome wurden dabei genau aufgeschrieben. Da Hahnemann gern auch giftige Substanzen verwenden wollte, fing er an diese zu verdünnen und zu verschütteln, zu Dynamisieren. Dabei stellte er fest, je mehr ein Mittel verdünnt und verschüttelt wird, desto kräftiger wird die Wirkung der Arznei. Er widmete sein ganzes Leben der ständigen Weiterentwicklung der Homöopathie und überarbeitete sein Grundlagebuch 6 mal neu. Hahnemann war ein unermüdlicher Forscher und überprüfte seine Arbeit und sein Denken ständig. Die Grundlagen die er hinterliess, besitzen noch heute nachweislich ihre Gültigkeit.
1830 starb seine Frau 1835 heiratete er Melanie und wanderte nach Paris aus 2.7.1843 starb er in Paris